Dienstag, 7. Oktober 2014

Weißwein-Risotto [vegan]

Zu manchen Gerichten kommt man oft wie Maria zum Christuskind. Unverhoff, schmeckt oft :-)Eigentlich wollte ich nämlich eine deftige Pilz-Reis-Pfanne machen, musste aber feststellen, dass wir keinen Reis mehr hatten. Es gab nur noch Milchreis und der geht ja wohl nur süß! Oder? Nein, man kann ihn super für Risotto verwenden.
Das ist mein erster Versuch an einem vegangen Risotto, allerdings ist der letzte nicht-vegane Versuch ziemlich in die Hose gegangen. Daher also neuer Vesuch, neues Glück. Die Weinmenge im Rezept kann man sicherlich auch durch Gemüsebrühe ersetzen, aber wenn man schon in einer Weinregion wohnt, sollte man das doch auch ausnutzen!
Zutaten für 2 gute Esser
  •  200 g Rundkornreis, z.B. Milchreis
  •  400 ml Weißwein
  •  1 Zwiebel
  •  1 Knoblauchzehe
  •  350 g Pilze
  •  Frühlingszwiebeln
Zuerst werden die fein geschnittenen Zwiebelstücke in 7 EL Öl (ja das klingt viel, braucht man aber) in einem Topf glasig gedünstet. Nach ca. 2 Minuten den Reis dazugeben und für weitere 3 Minuten mitdünsten. Anschließend alles mit dem Weißwein ablöschen und auf mittlerer Hitze köcheln lassen. In der Zwischenzeit werden die Pilze in dünne Streifen geschnitten und der Knoblauch fein gehackt oder durch eine Presse gedrückt. Nachdem der Wein etwas eingekocht ist, immer wieder etwas Wasser hinzufügen und rühren, rühren, rühren. Den Reis dabei immer köcheln lassen. Nach ca. 15 Minuten oder wenn der Reis fast fertig ist, die Pilze und den Knoblauch untermischen und nochmal 3-4 Minuten weiterköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den Fühlingszwiebelringen bestreut servieren.

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Vegan Wednesday Nr. 110

Am dieswöchigen Vegan Wednesday sammelt Annette auf ihrem neuen Blog die hübschen Fotos aus veganen Kochtöpfen.

Die Schreibarbeit für meine Masterarbeit ist abgeschlossen und das Puzzle zu Ende gepuzzelt. Daher kann ich mich morgens jetzt sehr gemütlich meinem Frühstück widmen. Es gab warmen Haferbrei mit Feigen und Zimt, dazu Tee und Lektüre mit sehr schönen Bildern.
Den Vormittag habe ich neben Bewerbungen schreiben auch mit der Informationssuche über Tierheimhunde verbracht. Hat da jemand Erfahrungen oder Tipps? Wäre unser Ersthund, aber wir würden trotzdem gerne einen aus dem Tierheim nehmen. Schauen uns das nächste Woche erstmal vor Ort an.
Mittags war M. schon zum Essen daheim. Es gab Vollkornnudeln mit zweierlei Pesto: Pinienkern-Tomaten-Pesto und Avocado-Chilli-Creme.
Unterschiedlich liebevoll angerichtet, aber auf dem Teller sah's dann eh nicht mehr so hübsch aus :-)
Nach dem Sport hatte ich abends wieder Hunger auf was Deftiges. Deshalb gab es eine Kürbissuppe (Rezept hier), für M. sogar mit Herzchen.
Allen schon mal ein schönes langes Wochenende!

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Kürbissuppe...

...ohne Schnickschnack. Rezepte für Kürbissuppe kursieren ja wirklich tausende im Internet herum. Einige sind exotischer als andere mit Mango, Apfel, Möhren und Co. Ich mag meine Kürbissuppe aber am liebsten schlicht und klassisch.
Rezept für 2-3 Personen

Zutaten
  • 1 große Zwiebel
  • 1 mittelgroßer Hokkaidokürbis, gewaschen und in Würfel geschnitten (mit Schale)
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 4 EL Kokosmilch
  • Daumennagel großes Stück Ingwer
  • Kurkuma, Curry
  • Sonnenblumenkerne zum Bestreuen
Zuerst die in grobe Würfel geschnitte Zwiebel in etwas Öl glasig andünsten. Danach die Kürbisstücke hinzugeben und kurz mit anbraten. Anschließend wird die Gemüsebrühe hinzugefügt und das Ganze bei mittlerer Hitze für ca. 15 Minuten köcheln gelassen, bis der Kürbis weich ist. Die genaue Kochdauer hängt davon ab, wie dick die Stücke geschnitten sind. Nun den klein geschnittenen Ingwer und die Kokosmilch unterrühren und die ganze Masse pürieren. 
Ob man nun noch mehr Flüssigkeit hinzugibt, hängt von der gewünschten Konsistenz der Suppe ab. Ich habe mal "gelernt", dass man für die perfekte Konsistenz den Löffeltest machen kann. Mit einem Löffel durch die Suppe ziehen, mit der gebogenen Seite nach oben drehen und schauen, wie flüssig die Suppe ist. Optimalerweise sollte die Suppe langsam und geschmeidig vom Löffel fließen. Ist sie zu dick, fehlt noch Flüssigkeit, fließt sie sofort runter, sollte man etwas nachdicken.

Ich mag die Suppe noch relativ dick und habe daher nur noch 150 ml Wasser hinzugegeben. Am Ende mit Salz, Pfeffer, Kurkuma und Curry abschmecken und noch einmal aufkochen lassen.
Mit Sonnenblumenkernen bestreut servieren!
Mit dieser leckeren Suppe lassen sich auch gut Kokosmilchreste aus anderen Rezepten (wie zum Beispiel hier) verwerten.

Samstag, 27. September 2014

Rote Linsen-Topf

Heute hab ich ein herbsttaugliches Rezept für euch. Frisches Gemüse ist super lecker und gesund noch dazu. Aber manchmal gibt es Tage, an denen man es nicht geschafft hat einkaufen zu gehen oder abends einfach zu faul für das ganze Geschnippel ist. Dafür ist dieser Rote Linsen Topf perfekt, denn er kommt mit Zutaten aus, die man gut im Vorratsschrank oder Keller lagern kann.
Zutaten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Chilli
  • 150 g rote Linsen
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 kleine Dose Mais
  • 3 EL Kokosmilch
  • Curry, Kurkuma, Kreuzkümmel
Die Zwiebel und den Knoblauch in feine Würfel schneiden und in etwas Olivenöl glasig andünsten. Danach die Linsen hinzugeben und so viel Wasser dazugeben, dass die Linsen bedeckt sind. Nun das Ganze köcheln lassen, bis das Wasser fast verkocht ist. Als nächstes werden die geschälten Tomaten hinzugegeben. Anschließend mit etwas Wasser die Dose ausschwenken und ebenfalls in den Topf geben. Die Linsen werden darin ca. 5 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln gelassen. Kichererbsen, Mais und Kokosmilch hinzufügen und mit den Gewürzen, Salz und Pfeffer abschmecken.
Zusammen mit den Gewürzen alles noch einmal aufkochen lassen und anschließend anrichten.
Tip: Besonders frisch schmeckt der Eintopf mit (Soja-)Joghurt-Topping. Dazu einfach Joghurt mit einem Schuss Zitrone und Salz abschmecken. Hilft auch gegen die Schärfe!

Nur 3 EL Kokosmilch? Was ihr mit dem Rest der Dose machen könnt, verrate ich im nächsten Post!

Donnerstag, 25. September 2014

Vegan Wednesday

Ihr Lieben es war Mittwoch (gesammelt wird von Petzi) und ich hab mich essensmäßig nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert. Auch meine Challenge macht grad ungewollt seit fast einer Woche Pause, aber irgendwie komm ich nicht ganz rein in den Flow.
Der Tag ist mit Bauchschmerzen gestartet. Dagegen gab's zum Frühstück deshalb eine Kanne Tee:
Diese wurde am Schreibtisch getrunken, denn wenn ich schon keine Lust auf Sport und aufwendiges Kochen habe, will ich doch wenigstens meine Arbeit fertig schreiben (optimistisches Ziel: Bis Ende der Woche soll die Rohfassung stehen).
Deshalb wurde auch mein Mittagessen vorm PC verdrückt. Es gab Hiresereste (wie gefühlt ständig zur Zeit :) ) mit Paprika, Tomate und Möhre. Dazu eine Scheibe Brot, dieses Mal mit selbstgemachtem Sauerteig statt Hefe.
Nachmittags hab ich mir dann doch eine kurze Pause erlaubt. Die hätte ich besser mal an der frischen Luft verbringen sollen, da es aber schon Herbst ist, darf man jetzt auch puzzeln! Ein Hobby zu dem ich eine ausgeprägte Hass-Liebe führe.
Abends haben wir dann noch ein paar Äpfel verarbeitet. Es gab Apfel-Gelee, das aber irgendwie nicht fest werden will und Apfelmus. Das Mus ist lecker, allerdings waren die Äpfel nicht ganz so süß und sind doch besser als Saft geeignet.
So, das war's auch, denn das Abendessen hab ich nicht mehr fotografiert. Jetzt schleppe ich mich noch durch die Restwoche und hoffe, dass das Wochenende wieder mehr Sonne und Motivation bringt!

Montag, 22. September 2014

Vegan For Fit - Die zweite Woche

Liebe Leute, die Zeit vergeht. Woche zwei der Challenge ist nun auch vorbei. Daher ist es jetzt schon Zeit für einen Rückblick auf die zweite Woche.

Erfolg
 Fange mal mit dem Erfreulichen an. Ich habe in der zweiten Woche "nur" 600 Gramm abgenommen. Allerdings halte ich die Abnahme für realistisch und gesund. An Bauch, Po und Oberschenkel hab ich auch an Umfang verloren. Insgesamt bin ich also schon sehr zufrieden!

Sport
Auch der Sport war diese Woche prima. Ich war drei mal laufen und hab mich ansonsten immer mindestens 35 Minuten bewegt mit Cardio und Krafttraining. Hat sich super angefühlt. Ich hoffe die 30-Minuten-Sport-am-Tag-Regel halte ich mir nach der Challenge noch bei. Man ist hinterher immer so froh, dass man sich ein bisschen bewegt hat.

Essen
Nach der Euphorie der ersten Woche, ging es in der zweiten ruhiger zu. Es gab öfter mal die Reste vom Vortag oder abends auch einmal einfach gegrillte Maiskolben.
Es gab wieder Leckeres, aber manches hat auch nicht so genial geschmeckt. Zum Beispiel Broccoholic: 

Dazu eine Scheibe Brot, die Tomaten hab ich "freestyle" dazu gemacht. War für mich jetzt irgendwie keine vollwertige Mahlzeit. Ganz schlimm fand ich auch Zucchininudeln. M. haben sie geschmeckt, ich hab mir dann noch Möhrennudeln gemacht, weil ich die Zucchini echt eklig fand. Die Carbonara-Soße dazu war ok. 
Wir hatten noch mal Burger, dieses mal den Asiastyle. Die Zutaten waren echt aufwendig und er hat nicht so lecker geschmeckt wie der andere. Deshalb haben wir die Brötchen eingefroren und essen den richtig leckeren Burger diese Woche noch mal :)

Am Samstag gabs zum Frühstück dann mal was cooles: Pancakes mit Banane und selbstgemachtem Saft. Birne-Apfel ist echt lecker (und sättigend).
Ausrutcher
Ja ja, den gab es diese Woche. Allerdings war das schon lange geplant und ich hänge jetzt eine Woche dran. Hab mich mit lieben Freunden aus dem Bachelor getroffen, um zum größten Weinfest der Welt zu  gehen (Bad Dürkheimer Wurstmarkt!). Es war suuper schön. Natürlich hab ich alle Regeln gebrochen. Bin aber bis auf das Frühstück vegan geblieben (Falafel, Pommes, Wein ;) ). Beim Frühstück wollte ich jetzt nicht die nervige Extrawurst spielen und da ich eh dranhängen muss, machte das auch nix mehr.
In Woche drei kommt eine neue Herausforderung. Eine Freundin besucht uns von heute Nachmittag bis am Mittwoch. Werden trotzdem nach den Challengerrezepten kochen. Hoffe nur ich kann dem gemütlichen Weinhen/Bierchen am Abend widerstehen. 

Also das war der Rückblick auf Woche 2. Weitere 3 folgen noch, in denen ich weiter aktiv sein will und noch 2kg verlieren möchte. Drückt mir die Däumchen :)

Mittwoch, 17. September 2014

Vegan Wednesday - Tag 10 der Challenge


Immer wieder mittwochs gibt's einen Einblick in viele vegane Kochtöpfe. Diese Woche sammelt Regina hier die Beiträge.

Mein Mittwoch ist ganz wunderbar gestartet. Nach über 8 Wochen Wartezeit ist endlich unser (Boxspring!) Bett gekommen. Herrlich, mal wieder in einem weichen und so bequemen Bett zu nächtigen. Geweckt wurde ich dann - zugegeben von dem nervigen Piepen des Wecker, aber auch - von dem leckeren Duft eines frisch gebackenen Brotes. Seit etwa einer Woche nennen wir nämlich einen Brotbackautomaten unser Eigen. Klar, vorher ging's auch ohne, aber das ist schon ein schöner Luxus. Mit Zeitschaltuhr kann man den Automaten so einstellen, dass das Brot pünktlich zum Frühstück fertig ist.
Ich habe mich für ein Vitalbrot entschieden. Weizenvollkornmehl, Hefe, Sesam, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, etwas Agavensirup, Salz und Wasser. Das ist der große Vorteil am Selbstbacken, man weiß genau, was drin ist im Brot!

Zum Frühstück gab's dennoch was anderes. Ich hatte noch Reste von Hirsebrei mit Apfel und Rosinen und hab noch eine Feige reingeschnibbelt. Dazu Detox-Tee.
Danach habe ich trotz schönstem Wetter fleißig gearbeitet und den Schreibtisch nicht verlassen, bis mein Bauch wieder Inhalt gefordert hat. Zum Glück gab's Reste vom Abendessen: Weiße Bohnen in Tomatensoße und dazu natürlich eine Scheibe vom leckeren Brot.
Nachmittags hat's mich dann doch raus getrieben. War ja auch der vielleicht letzte "Sommertag" des Jahres. Dehalb war ich auch ne etwas längere als die normale Runde laufen.
Danach gab's einen unfotografierten Apfel.

Am Abend hatten wir dann eine Abwandlung von Attilas "Mixed Forces Plate". Also Backofengemüse mit Hummus. M. hat sich unter Widerworten an das Rezept für's Hummus gehalten und es war echt lecker.
Danach ging's dann wieder relativ früh in das großartige Bett :)

Das war übrigens der 10. Tag meiner Vegan For Fit Challenge. Wie die erste Woche gelaufen ist, könnt ihr hier nachlesen.