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Freitag, 28. März 2014

Vegan wednesday

Der erste Vegan wednesday von meinem iPad! Wie aufregend. Bei mir gehts diese Woche passend zum super Wetter sehr ausgewogen,gesund und aktiv zu. Immerhin war ich schon drei mal laufen und einmal beim Pilates. Da ich am Mittwoch den ganzen Tag ein Meeting hatte,zeige ich euch meinen Dienstag! Gesammelt wird bei Cara
Zum Frühstück gabs mal keinen Smoothie wie die letzten Wochen immer,sondern einen Frühstückswrap. Vom Vortag hatte ich noch etliche Wraps,warum also nicht mal süß? Habe ihn mit etwa 1 Tl Erdnussbutter bestrichen und dann mit Erdbeer- und Kiwistücken gefüllt. Absolut lecker!


Über Tag habe ich recht viel Obst verdrückt,aber ansonsten wenig, weil ich mir vor meiner Klausur um 14 Uhr nicht den Bauch vollschlagen wollte. Abends gabs dann dafür vorm Pilates noch was richtig leckere:Quinoa-Chili!


Und das geht so:
1 Kleingeschnittene Zweibel und eine gehackte Knoblauchzehe in etwas Öl anbraten. Dann 150 g Quinoa, 500 ml passierte Tomaten,ein Glas Wasser, Chili, Salz, Pfeffer und Gewürze nach Gusto hinzugeben. Das ganze muss einmal aufkochen und dann für etwa 25 Minuten köcheln. Gegebenenfalls zwischendrin nochmal etwas Wasser auffüllen.  Wenn das Quinoa schön aufgegangen ist, eine kleine Dose Mais und eine Dose Kichererbsen dazugeben und noch einmal gut erhitzen. Mit Gewürzen abschmecken (das "Piri Piri" aus dem Portugal Urlaub passt ganz wunderbar). Ich hab einen Klecks Joghurt darüber gegeben. 
Die Portion ist sehr groß, lässt sich aber super einfrieren.

Jetzt genieße ich das wunderbare Wetter mit Sonnenbrille auf der Nase und wünsche euch ein schönes Wochenende.

Dienstag, 25. März 2014

After Work Lunch #1

Kennt ihr das? Man kommt von der Arbeit nach Hause, der Bauch knurrt schon, aber Was koche ich? Es mangelt im Regal nicht an Kochbüchern, aber jetzt was schnelles, was auch noch gesund ist und mich satt macht finden? Ich möchte eine kleine Reihe starten: After Work Lunch. Die Gerichte dauern maximal 25 Minuten, sind nicht zu kompliziert und gesund! Manch einer denkt sich "Ach dafür brauch ich doch kein Rzept! Das koch ich auch so.", aber es geht um die Idee und Inspiration, wenn man mal wieder hungrig vor dem Kühlschrank steht. 
Das erste After Work Lunch ist ein Klassiker, den es zumindest bei uns zu Hause früher regelmäßig gab: Kartoffeln mit Quark und Salat.
Ihr braucht folgendes: 
  • Tomaten
  • Quark
  • Joghurt
  • Knoblauch
  • Salatgurke
  • Zwiebel
  • Frühlingszwiebel
  • und natürlich Kartoffeln!

Statt normalem Quark mache ich zu Kartoffeln am liebsten Tzaziki, weil es frischer ist. Knoblauch schmeckt lecker und wirkt außerdem antibakteriell. 
1) Während ihr die Kartoffeln in etwas Salzwasser zum Kochen bringt, könnte ihr euch schon mal um den Quark kümmern. Dazu einfach den Quark (ich nehme Magerstufe, 200g für eine Person) in eine Schüssel geben. Danach 1/3 der Gurke nach Belieben schälen oder die Schale dran lassen und in einer Reibe kleinreiben. Die geriebenen Gurkenstreifen dann unbedingt über dem Spülbecken ausdrücken, sodass das Wasser raus geht. Wenn man diesen Schritt auslässt, verwässert das Tzaziki. Man kann das Tzaziki aber mit etwas Joghurt flüssiger bekommen, wenn man mag. Nun schält ihr zwei Knoblauchzehen und gebt sie durch eine Presse zu dem Quark. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken und zum kurzen Durchziehen bei Seite stellen.

2)Im zweiten Schritt ist der Salat dran. Mein Favort ist dafür Tomatensalat, denn einfacher geht's kaum. Die Tomaten waschen und in Würfel schneiden. Eine viertel Zwiebel schälen und sehr fein schneiden. Mit 1 EL Öl und 1 EL weißem Balsamico die Zwiebeln in einer Schüssel vermengen und etwas Salz dazugeben. Nun rührt man die Tomaten unter und schnippelt noch eine kleine Frühlingszwiebel dazu.

3)Je nach Größe der Kartoffeln, aber nach spätestens 20 Minuten, sind die Knollen fertig. Sie können abgegossen und geschält oder  auch mit Schale gegessen werden.


Dauer: je nach Kochdauer der Kartoffeln, 20 Minuten
Hält lange satt und deckt mit Gurke, Tomaten, Frühlingszwiebeln und Kartoffeln schon einen Teil des täglichen Vitaminbedarfs.
Lasst es euch schmecken!

Montag, 28. Oktober 2013

Pfannkuchen mit Spinatfüllung

Ich hätte nicht gedacht, dass ich es diese Woche schaffe, aber tada! Ein Rezept aus einem Kochbuch!

Das Buch "Vegan lecker lecker" habe ich mir Anfang Februar zur Vorbereitung meiner veganen Fastenzeit gekauft. Zu meiner absoluten Schande muss ich gestehen, dass ich kein einziges Mal daraus gekocht/gebacken habe...

Mein Vorsatz Rezepte abzuarbeiten hat mich heute vor Junkfood gerettet. Ich war nach dem super ermüdenden Forschungspraktikum und lästigem Souvenirshoppen so müde, dass ich mir eigentlich eine Falafel oder was beim Griechen holen wollte. Aber nein!

Da ich am Mittwoch nach Finnland fliege, wollte ich nichts kaufen und nur Reste aufbrauchen. Also ein Gericht ohne frische Zutaten...klingt jetzt nicht so gesund. Ist es aber! Ich habe mir die Pfannkuchen aus "Vegan lecker lecker" mit einer Spinatfüllung gemacht. TK-Spinat habe ich ja sowieso immer im Haus und außer Mehl, Backpulver, Öl und Wasser braucht man für die Pfannkuchen auch nichts. Ich habe zur Hälfte Vollkorn- und zur Hälfte Weizenmehl genommen.

Das kam dann dabei raus

  

Sehr lecker und sehr simpel. Allerdings ist mir das Wenden der Pfannkuchen nicht so gut gelungen. Die Konsistenz war dann insgesamt eher "brüchig". Jemand eine Idee woran das liegen könnte?

Jedenfalls hat es sich gelohnt und war allemal besser als Fastfood.

Jetzt verpacke ich Mitbringsel und richte schon mal meine sieben Sachen für meine kleine Reise. Endlich nach 2 1/2 Jahren mal wieder in mein Erasmus-Land und meine zwei Lieblingsfinnen besuchen :-)

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Herbstlicher Vegan Wednesday

Der Herbst lässt keinen Zweifel mehr daran, dass er nun richtig angekommen ist. Es ist windig, kühl und nass und morgens nicht vor 8 Uhr wirklich hell.
Ich bin mehr der Frühlingstyp. Der Frühling gibt einen Ausblick auf den Sommer, der noch kommt. Herbst kommt mir eher wie eine Drohung des anstehenden Winters vor.
Natürlich gibt es auch nochmal sonnige Tage für schöne Spaziergänge, aber nach dem halben Monat sieht es nicht mehr gut aus für einen "goldenen Oktober".


Auch das Essen ist im Herbst ein bisschen anders und ich bin gespannt, was das Vegan-Wednesday-Board diese Woche für Inspirationen und herbstliche Gaumenfreuden offenbart. Gesammelt wird diese Woche bei mixxedgreens.
                                                                                                                                                                                     






Frühstück: Müsli bestehend aus Dinkel-Cornflakes, gepopptem Amaranth, Leinsamen und einer halben Banane. Dazu den weltbesten O-Saft (ca. 3 Mal so teuer wie seine Kollegen vom Discounter aber geschmacklich absolut unschlagbar und ohne Zusatzstoffe) und Kaffee.














Noch im Schlafanzug einen Obstsalat für's Büro geschnippelt. Jaja die Zeiten von leckeren Beeren sind eben auch vorbei. Stattdessen gibt's Apfel, Banane, Kiwi und Trauben.



Nach der Arbeit hab ich "geshredet". Warum habe ich nur damit aufgehört? Der Wiedereinstieg ist schwer und zieht fiesen Muskelkater nach sich ;-)

 



Am Nachmittag hab ich dann mal einen Blick in den Kühlschrank geworfen. Ich hatte aus der letzten Veganbox noch die vegane Chorizo, die ich irgendwie mal verwenden wollte. Habe mich daher kurzerhand für ein schnelles Chili entschieden! Lecker und wärmend. Normal mach ich das immer ohne "Wurst" und so richtig überzeugen konnte mich die Chorizo auch nicht. Irgendwie hab ich kein Händchen für Wurstersatzprodukte. Es schmeckt natürlich nie wie das original, aber die meisten Sorten sind mir auch irgendwie zu süß...Habt ihr eine Wurstempfehlung, die sich wirklich lohnt?

Lecker war das Essen trotzdem und ziiiiemlich scharf :-)


Montag, 14. Oktober 2013

Spätzle-Time

Am Samstag habe ich ein schönes Schnäppchen geschlagen: eine heruntergesetzte Spätzle-Reibe!

Diese musste ich dann natürlich sofort ausprobieren. Da ich während meiner Bachelorzeit in Baden-Württemberg studiert und einige liebe Freunde aus dem Schwabenländle habe, standen Maultaschen (auch selbstgemachte) und Spätzle gelegentlich auf dem Speiseplan.
Das Rezept für folgende, echt schwäbische Kässpätzle schmeckt auch im Norden, Osten und hier im Westen des Landes, deshalb unbedingt ausprobieren!


"Pro Person 100g Mehl und ein Ei und dann noch ein Ei extra!"
Soweit die grobe Faustregel einer guten Freundin vom Bodensee. Grundsätzlich stimme ich dem "Rezept" zu, aber hier dann doch nochmal eine etwas genauere Anleitung.

Zutaten für 4 Hungrige
  • 500g Mehl
  • 6 Eier
  • 1 EL Öl
  • 240 ml Wasser
  • 300 Gouda
  • Spätzlereibe (z.B. bei Depot)
Zubereitung

Das Mehl mit den Eiern, Öl und Wasser gut verrühren, bis ein sämiger, flüssiger Teig entsteht. Den Teig mit viel(!) Salz, bei mir waren es mindestens 3 Teelöffel, würzen.In der Zwischenzeit einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen.
Den Gouda mit einer Käsereibe in eine Schale raspeln.
Wenn das Wasser kocht, kann die erste Ladung Teig in den Topf gerieben werden (eine große Schöpfkelle). Es ist wichtig, dass das Wasser während der ganzen Zeit heiß ist und köchelt. Sobald die Knöpfle nach oben kommen (dauert weniger als 1 Minute), aus dem Topf in einen neuen Topf oder eine Schüssel geben. Die Spätzle mit ca. 3 EL des gerieben Gouda bedecken und die Schüssel abdecken.
Nun die nächste Portion Teig verspätzeln und den Vorgang wiederholen, bis Teig und Käse leer sind.
Durch die abwechselnde Schichtung von Käse und Spätzle verläuft der Gouda schön und verteilt sich gleichmäßig.


Das Gute an der üppigen Menge: ich habe mir die übrig gebliebenen Spätzle heute zusammen mit Champignons in einer Pfanne gebraten und mit etwas Sojasahne verfeinert. Schmeckt mindestens genau so lecker wie am ersten Tag!
 

Montag, 30. September 2013


Vor kurzem habe ich bei Johanna das Rezept für eine vegane Quiche entdeckt. Ich liebe Quiche und auch wenn ich mir immer vornehme tagelang davon zu essen, hält sie nie so lange, wie ich mir das vorstelle.
Weil ich aber ja versuche "vegan" so gut es geht in meinen Alltag einzubringen, war eine vegane Quiche die richtige Herausforderung. 
Liebe Johanna, ich hab dein Rezept etwas verändert, aber vielen Dank für die Inspiration und den Anstoß mal Naturtofu zu verwenden!

Herbst ist ja die Zeit der fallenden Blätter, des neuen Weines und des Zwiebelkuchens ! Daher wurde aus der Quiche eine "Zwiebelquiche".

Zutaten 
  • 125 g Margarine (Pflanzlich natürlich)
  • 250 g Vollkornmehl
  • 2 TL Backpulver 
  • 4 EL Wasser
  • 300 g Tofu
  • Rapsöl
  • Weißwein zum Ablöschen
  • 500 g Zwiebeln
  • 200 g Champignons
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Bund Petersilie
Zubereitung

Aus Mehl,Margarine, Backpulver und dem Wasser einen Teig kneten (wohl dem, der eine Kitchenaid hat...). Die Zwiebeln in Ringe schneiden und auseinander drücken. 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln darin mindestens 7 Minuten dünsten, bis sie ganz glasig sind. So lang die Champignons in Scheiben schneiden und anschließend zu den Zwiebeln geben. Weitere 2 Minuten garen und dann mit einem kräftigen Schluck Weißwein ablöschen. Herdplatte ausdrehen und Zwiebel-Pilz-Mischung durchziehen lassen.
Den Tofu zusammen mit ca. 2 EL Wasser in eine Rührschüssel geben. Petersilie waschen und abzupfen, Salz und Pfeffer zugeben und alles durchpürieren.



Nun wird der Teig in eine runde Kuchenform (26 cm) ausgerollt und an den Seiten hochgedrückt. Den Boden mit der Tofumasse bestreichen und die Zwiebel-Champignon-Mischung daraufgeben. 
Die Form dann im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca. 40-50 Minuten backen.
Die Quiche aus dem Ofen nehmen und mit Kümmel bestreuen.


 Zusammen mit dem Weißwein genießen :-)

Mittwoch, 7. August 2013

Vegan Wedsnesday Nr. 8

Bevor ich mich gleich ans Kofferpacken mache, hier noch die Bilder zu meinem Vegan Wednesday!


Frühstück war wie eigentlich immer Müsli mit Obst (zur Zeit meistens Beeren und Mango).

Danach hab ich Essen für ein Picknick vorbereitet. Der Kindergarten meines Patenkindes hat zur Zeit Sommerferien und da ich auch frei habe, nutze ich die Gelegenheit um Zeit mit ihr zu verbringen. Am Mittwoch waren wir zusammen schwimmen (die Kleine ist übrigens 3 1/2). Es gab für uns beide also:

Obstsalat bestehend aus Mango (gut versteckt), Banane, Himbeeren und Heidelbeeren.

Außerdem Brezeln und etwas Rohkost. In der Kühltasche transportiert war alles auch nach ein paar Stunden noch schön frisch.


Schwimmbad macht müde und nachdem die Kleine wieder zu Hause war, hab ich mir erstmal einen Kaffee und ein Stück meiner Lieblingsschokolade gegönnt.
Abends gab es dann eine Nudel-Spinat-Pfanne. Das gibt's meistens wenn es schnell gehen muss und
schmeckt einfach lecker!
Ihr braucht: 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, Öl, tiefgefrorenen Blattspinat, Sojasahne, Kräuter (tiefgefroren) und Nudeln

Dann geht's ratzfatz:
Zwiebel- und Knoblauchstücke in etwas Öl anbraten und den Blattspinat dazugeben. In der Zwischenzeit, bis der Spinat aufgetaut ist, Nudeln bissfest kochen. Anschließend die Sahne bis zur gewünschten Konsistenz zum Spinat gießen. Man kann auch noch ein oder zwei Esslöffel vom Nudelwasser dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und allem, was ihr sonst mögt, würzen. Ich nehme meistens tiefgefrorene Kräuter (diese 8-Kräuter-Mischung). Wenn die Nudeln al dente sind abgießen und zu dem Spinat geben. Alles gut durchmengen und servieren.

So, nun verabschiede ich mich erstmal für 9 Tage in den Wanderurlaub nach Südtirol :-)

Montag, 17. Juni 2013

Sportprogramm

Endlich Sommer! Morgen wird's richtig warm und ich freu mich schon.
Ich wollte mal ein kleines Sportupdate geben. In letzter Zeit bin ich kaum gelaufen und wenn nur recht kurze Strecken. Woran das lag, kann ich gar nicht so richtig sagen. Ich hab's irgendwie einfach nicht geschafft. Habe mir aber Besserung vorgenommen und möchte direkt morgen früh durchstarten (bevor die Hitze einbricht). 
Ansonsten sieht mein Sportprogramm zur Zeit so aus: Montags gehe ich nach wie vor zur Wirbelsäulengymnastik, einem Kurs vom Hochschulsport. Was zuerst nach Renter klingt, hat es wirklich in sich! Wir trainieren mit einem Theraband hauptsächlich die Rücken- und Armmuskulatur, sowie die Bauchmuskeln. Ab und an rutschen auch ein paar Übungen für Beine und Po dazwischen. Den Kurs besuche ich, wegen Rückenbeschwerden vom vielen Sitzen, seit Januar und es ist schon so viel besser geworden. Ich merke auch, dass meine Arme kräftiger und die Bauchmuskeln stärker werden. Zu dem Training muss ich mich nicht hinschleppen oder überwinden, sondern freue mich richtig darauf!

Seit mein Gewicht in einem Bereich pendelt, der für mich okay ist, versuche ich jetzt gezielt Muskeln zu trainieren. Vorallem an meinem Bauch möchte ich arbeiten. Irgendwo zwischen Pinterest und Blogs bin ich auf eine DVD gestoßen und ich konnte es nicht lassen sie zu bestellen: Shred- von Jilian Michaels.

Die DVD wirkt ein bisschen oldschool, aber das Training ist wahnsinnig effektiv. Dazu benötigt man lediglich Hanteln und eine Matte oder weichen Untergrund. Ein Training dauert 20 Minuten:die hat man eigentlich immer, auch wenn man abends lieber auf der Couch sitzt (kann man vor und nach dem Training!). Aufgebaut sind die Übungen aus 3 Minuten Kraftübungen, 2 Minuten Cardio und 1 Minute Bauchmuskeltraining und davon 3 Durchgänge. Es gibt 3 Schwierigkeitsstufen, aber ich habe es bisher nicht über Level 1 geschafft. Nach dem ersten Training war ich wahnsinnig geschwitzt und komplett k.o. Man soll das Ganze 30 Tage hintereinander durchziehen. Nach einer Woche sehe ich schon kleine Erfolge, sodass ich motiviert bin weiterhin durchzuhalten. Bin gespannt welche Ziele ich damit erreiche!

Abends versuche ich, um meine feierabendlichen Biere auszugleichen, die Kohlenhydratzufuhr etwas herunter zu fahren. Dabei muss ich leider meinen Kopf etwas austricksen, weil der nämlich glaubt Nudeln, Couscous oder Brot zu brauchen, um satt zu werden. Das kann man nur kompensieren, indem man das Volumen des kohlenhydratfreien Dinners erhöht :-)
Wenn es nicht nur einen einfachen Salat geben soll(alles übrigens vegan):

Zucchininudeln mit selbstgemachtem Walnuss-Tomaten-Pesto

Paprika und Zucchini aus dem Ofen mit Salat

buntgemischtes Backofengemüse mit Dip (Sojajoghurt, gut gewürzt)

gefüllte Aubergine









Hat noch wer weitere Ideen für Low-Carb-Gerichte?

Sonntag, 26. Mai 2013

Gemüsetüte, Mainz und Mangold

Am Donnerstag habe ich zum ersten Mal meine Gemüsetüte abholen können!
Darin waren: 1 Salat, 1 Kohlrabi, 3 Stangen Lauch, Mangold, 2 Äpfel und eine Birne. Da ich abends direkt nach Mainz, zu meiner Cousine gefahren bin, habe ich Salat, Lauch und einen Apfel (den ich direkt auf der Fahrt gegessen habe) mitgenommen. Ich mag, dass ich mich nicht entscheiden muss, welches Gemüse ich kaufe, um dann doch bei den immer gleichen Rezepten zu landen, sondern etwas zu bekommen und mich daran austoben zu können. Den Salat haben wir mit Paprika und Tomaten ganz unspektakulär gegessen.

Aus dem Lauch haben wir einen leckeren Spaghetti-Lauch-Salat gemacht.
Für zwei Personen benötigt man:
Spaghetti-Lauchsalat mit Veggie-Burger
  • 250 g Spaghetti
  • 2 Stangen Lauch
  • eine Zwiebel
  • Sojasauce
  •  Öl + Essig
  • nach Belieben Asiagewürze 
Zubereitung:
Die Spaghetti in Salzwasser al dente garen. In der Zwischenzeit die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. 3 EL Öl, 2 EL Essig und 3 EL Sojasauce mischen und die Zwiebeln einrühren. Mit Salz, Pfeffer und Asiagewürz (Curry, Kurkuma und was der Gewürzschrank so hergibt) abschmecken. Danach den Lauch in Ringe schneiden und gut waschen. Zusammen mit den Nudeln in die Schüssel geben und alles gut durchmischen. Den Salat nun abkühlen und durchziehen lassen. Wir haben uns ungefähr eine Stunde mit Frisbee-Spielen abgelenkt, aber dann war der Hugner doch zu groß. Je länger der Salat zieht, desto intensiver der Lauchgeschmack.


Heute habe ich dann das Projekt Mangold in Angriff genommen. Ich habe mir noch nie Mangold gekauft und erinner mich auch nicht daran mal auswärts welchen gegessen zu haben. Deswegen habe ich das Internet durchforstet und aus den Tipps und Rezepten folgendes Mittagessen zusammengeschustert: Mangold-Linsen-Eintopf (passend zu dem Novemberwetter...)

 
  • 4-5 Blätter Mangold
  • ca. 130 g rote Linsen
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • Sojamilch + Kokosflocken (wer Kokosmilch hat, sollte besser die nehmen)
  • 1 EL Tahini
  •  Gewürze: Salz,Pfeffer, Kurkuma, Kreuzkümmel
Zuerst habe ich den Mangold gewaschen, die Stiele in kleine Stücke und die Blätter in Streifen geschnitten. Dann die Zwiebel und den Knoblauch würfeln und in ca. 1 EL Öl andünsten. Den Mangold und die roten Linsen dazugeben und kurz mitbraten. Dann mit 200 ml Wasser ablöschen und etwas köcheln lassen. Da ich keine Kokosmilch da hatte, die aber nun mal zu roten Linsen gut passt, habe ich aus der Not heraus ca. 100 ml Sojamilch dazugegossen und 2 EL Kokosflocken dazugegeben. Ich vermute, dass das ganze mit Kokosmilch  noch cremiger wird, aber so ging's auch. Nach 10 Minuten die Gewürze und das (die?) Tahini hinzufügen und weitere 5 Minuten köcheln lassen bzw. so lange, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. 
Das Gericht kann zwar keinen Schönheitspreis gewinnen, aber es schmeckt lecker, geht flott und macht superduper satt! 

  
Jetzt habe ich allerdings noch Mangold übrig. Hat jemand eine grandiose Idee oder ein Lieblingsrezept mit Mangold, was er mit mir teilen möchte?

Ein Tip zum Ende: In Mainz waren wir in einem sehr süßen, kleinen Café "Dicke Lilli, gutes Kind". Dort ist es super gemütlich und es gibt neben veganem Eistee und Kaffeegetränken gelegentlich auch rein pflanzliche Kuchen. Wer also in Mainz ist, sollte dort mal vorbeischauen!
"dickelilliguteskind" bei Facebook

Dienstag, 21. Mai 2013

Wochenendzusammenfassung

Wie das so ist....die schöne Zeit geht immer viiiel zu schnell vorbei.
Ich habe mein Wochenende aber sehr gut genutzt. Habe Familie und Freunde gesehen und noch einen spontanen Ausflug von Samstag auf Sonntag nach Frankreich gemacht. Unverhofft, kommt oft :-)

Kulinarisch hatte das Wochenende auch etwas zu bieten. Am Samstag habe ich für den Geburtstag einer Freundin diese leckeren Maulwurfhügel-Muffins gebacken. Die kleinen Kalorienbomben bestehen aus Schokomuffins und einer Füllung aus Sahne und frischen Erdbeerstückchen.





















Natürlich gab's auch was Gesundes. Immer wenn ich zu Hause bin, nutze ich meinen geliebten Entsafter, der den Umzug mit mir nicht gewaagt hat. Das liegt vorallem an den begrenzten Platzmöglichkeiten in einer WG-Küche...
Aus Möhren, Orangen und einem Apfel habe ich einen leckeren Frühstückssaft gemacht. Das bisschen Obst auf dem linken Bild ergibt ca. einen halben Liter Saft! Bin immer wieder überrascht, wie viel da rauskommt. Den Karottensaft, den es zu kaufen gibt, finde ich unglaublich eklig. Das ist wirklich kein Vergleich zu einem frischen Saft, den man übrigens ziemlich bald nach der Herstellung trinken sollte, weil das Obst/Gemüse sonst zu gären beginnt. 

 Wenn ich zu Hause bin, koche ich gerne was Frisches. Meine Mama freut sich immer darüber. Sie ernährt sich seit kurzem auch vegetarisch, kommt aber wegen der Arbeit über der Woche nicht dazu, aufwendig zu kochen. Umso mehr freut sie sich dann, wenn ich was Leckeres für uns mache. Papa wär zwar mit einem Schnitzel zufriedener, akzeptiert meine Menüpläne aber auch :-)


Es gab: Gefüllte Paprika!
Die vier Paprikaschoten habe ich erstmal "entdeckelt", dann mit Olivenöl bestrichen und für 15-20 Minuten in den Ofen geschickt. In der Zwischenzeit habe ich Reis gekocht und Karotten, Zucchini und Tomaten für die Soße kleingeschnippelt. Das Gemüse habe ich zusammen mit einer Zwiebel und Knobi angebraten und anschließend mit passierten Tomaten abgeschlöscht. Mit Balsamico, einem Schuss Zucker, Oregano, Basilikum und Majoran (Salz und Pfeffer sind ja klar) schmeckt die Soße würzig und frisch!
Die Paprikadeckel habe ich in Würfel geschnitten und unter den Reis gemischt. Vegan kann man die Reis-Paprika-Mischung jetzt in die Schoten füllen und in der Soße nochmal etwas erwärmen. Vegetarisch, aber eben nicht vegan, ist die Variante, in der man noch klein geschnittenen Fetakäse unten den Reis mischt. Beides schmeckt auf jeden Fall super lecker!

Sportlich war ich am Wochenende nicht so fit unterwegs. Immerhin hat es für eine kleine Joggingrunde am Samstagmorgen gereicht! Ich hoffe ihr hattet auch ein schönes Pfingstwochenende und startet gut in die neue Woche!














Mittwoch, 15. Mai 2013

Vegan Wednesday

Während der Fastenzeit bin ich - über welche Blogs auch immer - auf den Vegan Wednesday gestoßen. Ich fand die schönen Bilder immer sehr inspirierend und habe mir so manches Rezept abgeschaut. Deswegen nehmen ich jetzt, da ich selbst einen Blog habe, auch gerne am Vegan Wednesday teil und zeige, was ich heute so alles (veganes) gespachtelt habe!
Was es mit der ganzen Sache auf sich hat, kann man hier nachlesen.

Mein Frühstück war heute ganz schön lecker und reichhaltig. Da ich über's lange Wochenende nach Hause fahre, müssen meine Obstvorräte noch vernichtet werden. Deswegen gab es Banane, Erdbeeren und Blaubeeren zusammen mit kernigen Haferflocken, etwas Kokosraspeln und Sojajoghurt von Alpro. Dazu natürlich Kaffee mit Sojamilch.


Mittagessen fand dann außer Haus statt. Da ich zwischen einer Vorlesung und einer Übung Zeit hatte, war ich mit Freunden in der Mensa. An dieser Stelle mal ein großes Lob an die frisch umgebaute Kölner Unimensa. Dort gibt es jeden Tag mehrere vegetarische und je ein veganes Menü. Heute stand auf dem Speiseplan:  "Vegan: Gemüsegulasch mit Kräuterreis und Salat, dazu Dessert" . Gemüsegulasch bestand in dem Fall aus Paprika und sehr viel Tomatensoße, dafür umso weniger Salz. Aber gut, man will ja nicht meckern. Als Nachtisch gab's entweder Obst oder einen Pudding von Alpro, für den ich mich entschieden habe. Finde die Uni wirklich entgegenkommend täglich eine vegane Alternative zu bieten, die bisher auch sehr abwechslungsreich waren!

Zu Abend habe ich dann das Projek Restevernichtung weiter verfolgt. Es gab einen sehr leckeren Spinatsalat, zur Zeit mein absoluter Lieblingssalat! Dazu eine Scheibe Vollkornbrot mit Sojala.

Das Rezept für den Salat ist denkbar simpel, aber ich will es euch nicht vorenthalten:

Zutaten
frischer Babyblattspinat
Erdbeeren
Walnüsse
Sesam
Olivenöl
weißer Balsamicoessig
Agavendicksaft

Den Salat und die Erbeeren waschen, letztere klein schneiden. Aus Öl, Essig, ca. einem Esslöffel Sesam, einem guten Schuss Agavendicksaft und natürlich Salz und Pfeffer, das Dressing anrühren. Die Walnüsse grob mit den Händen zerbröseln. Alles mischen und schon ist der perfekte Frühlingssalat fertig!

So, für meinen ersten Vegan Wednesday hab ich also direkt mal einen halben Roman geschrieben. Bin gespannt, was die anderen Blogger diesen Mittwoch Leckeres gegessen haben und hoffe, dass ich in Zukunft öfter dabei sein werde!