Dienstag, 8. Juli 2014

Pesto-Liebe

Es gibt viele Pesto-Sorten. Rote, Grüne, mit oder ohne Käse, eher nussig, mehr fruchtig. Eins haben fast alle gemeinsam: Sie sind lecker! Außerdem ist Pesto der beste Freund des vielbeschäftigten Studenten/Bürohengstes, denn damit lassen sich in Windeseile die leckersten Gerichte zauber. 
Kein Wunder also, dass das erste Essen in der neuen Wohnung zwischen Karton- und Papierhaufen so aussah:

Tagliatelle mit Pesto Rosso, gepimpt mit Tomaten und Mozzarella
Pesto geht allerdings nicht nur zu Nudeln! Beim ersten Fußballspiel der Deutschen war ich zu Freunden zum Mitfiebern eingeladen. Dazu gab es eine sehr leckere Fladenbrot-Pesto-Pizza, oder wie man es nennen mag. Geht schnell, schmeckt klasse. Daher auch super als #After-Work-Lunch geeignet.

Zutaten
  • Pesto eurer Wahl
  • Tomaten
  • Oliven
  • Peperoni
  • Mozzarella, bei mir heute Büffelmozzarella 
  • Fladenbrot oder Foccacia
Tip: Was der Vorrat sonst so hergibt! Das Fladenbrot lässt sich super verwenden, um Reste aufzubrauchen: die angefangene Dose Mais, die letzten getrockneten Tomaten...

Schritt 1: Alle Zutaten kleinschnibbeln.
Schritt 2: Fladenbrot aufschneiden. Vorsicht, die untere Hälfte sollte nicht zu dünn sein.

Schritt 3: Die Unterhälfte des Brotes mit Pesto bestreichen und die Zutaten darauf verteilen. Danach geht's bei 200 Grad ab in den Ofen für ca. 8 Minuten. 
Und so sieht das Ergebnis aus:


Mittwoch, 2. Juli 2014

Juni-Update

Ihr Lieben, im Moment läuft alles etwas drunter und drüber hier. Wie schon ein paar mal erwähnt, kommen grad mehrere "Lebensereignisse" zusammen. Das nahende Studiumsende fordert jetzt noch mal meinen vollen Fleiß, aber weil ich durch ganz viele andere Dinge abgelenkt bin, kam die Masterarbeit in den letzten Wochen wirklich zu kurz. Das schlechte Gewissen lässt grüßen. Trotzdem wollte ich noch einen ganz kurzen Rückblick der letzten Tage posten. 

Burger
Veggie-Burger aus dem Supermarkt schmecken nur äußerst selten lecker. Weil ich aber so langsam beim Grillen keinen Schafskäse mehr sehen kann, hat sich mein Freund an einer Eigenkreation probiert. Ich glaube der "Burger" (also die braune Masse im Bild) besteht aus Pilzen, Roggenmehl, einem Ei und Pinienkerne. War jedenfalls mal ne leckere Abwechslung.

Geburtstag
24 Jahre alt bin ich geworden. Feiern, wenn auch nur klein, gehört für mich einfach dazu. Dieses Jahr einmal in Köln und einmal bei meinen Eltern mit Familie und Freunden. Für den Freitgabend mit Freunden wollte ich mal einen "fancy" Geburtstagstisch und hab mir das Motto Cupcake ausgesucht.

Aus dem Cupcake-Buch aus meinem Adventskalender der WG letztes Jahr habe ich diese rosa Himbeer-Joghurt-Muffins gemacht. Die Muffins waren suuuper lecker. Das Frosting...naja. Man muss schon sehr gern "süß" mögen. Nächstes Mal wieder ohne Frischkäse-Puderzucker-Pampe. Cool fand ich die Farbe, die ist nämlich ganz natürlich: passierte Himbeern!
Das herzhafte Pendant zu den Cupcakes waren Miniquiches im Muffinblech gebacken. Ich hab zwei Sorten gemacht: Spinat-Feta und Tomate-Mozarella. Waren wirklich seeeehr lecker und ich finde im Duo waren die Muffins ein echter Hingucker :)

Wohnung
Juhu! Wir haben eine Wohnung gefunden! Sehr ländlich gelegen und doch nicht weit zur Stadt. Trotzdem nur ein 500-Seelen-Dorf, aber ich mag die Ruhe. Direkt letzten Samstag haben wir die Schlüssel bekommen und sind schon fleißig am Einrichten. Für mich bedeutet das jetzt aber noch einen Monat lang Fahrerei, da ich durch Uni und Arbeit noch bis August an Köln gebunden bin. 
Am Coolsten finde ich es, eeendlich eine eigene Küche zu haben, die ich nicht mit 3 anderen teilen muss. 
Bisher haben wir noch keine Möbel, aber Not macht erfinderisch:
Jetzt freue ich mich aber riesig auf Sofa und Esstisch + Stühle, die morgen angeliefert werden.

Ich bin gespannt, ob der Juli so trubulent weiter geht wie der Juni!

Mittwoch, 11. Juni 2014

Wochenend-Schlemmerei

Über Pfingsten waren wir bei meinen Eltern. Lange Wochenenden sind ja dafür bekannt, dass sie immer besonders schnell vergehen. Wenigstens hatten wir Zeit für leckeres Essen und ein bisschen die Sonne zu genießen. 
Wir wollten schon länger einmal Soufflé machen. Dafür mussten zuerst mal Förmchen besorgt werden, aber das habe ich als sinnvolle Investition in den gemeinsamen Haushalt betrachtet :) So gab's dann Montag nach dem Essen super leckere Schoko-Espresso-Soufflés. Für unser erstes Mal, fand ich die doch schon sehr gelungen!
 

Vor dem Backen im Wasserbad sahen die gut gefüllten Förmchen noch so aus.



Die Soufflés sind dann aber schön hochgegangen und haben sich fast verdoppelt.





















Serviert sah das Ganze dann so aus!


Was am Wochenende auch lecker war, war unser Frühstück. Wir haben es geschafft uns am Samstag gegen 9 aufzuraffen und im Wald eine Runde laufen zu gehen. Da war es noch nicht ganz so heiß und die Luft hat gut getan. Danach war ich allerdings ultrahungrig.


Es gab deshalb leckere Pfannkuchen mit Apfelscheiben (nur an zwei Stellen einen Ticken zu dunkel geworden) und dazu einen super erfrischenden Smoothie. Der Smoothie enthielt Banane, Erdbeeren, Wassermelone und Orangensaft. Die Melone fand ich besonders lecker, kommt jetzt im Sommer bestimmt öfter in den Mixer.






Mittwoch, 4. Juni 2014

Vegan Wednesday und viel zu tun

Die Masterarbeit, parallel zu Uni, Arbeiten und Wohnungssuche fordert ihre Tribute. Ich komm kaum zu irgendwas anderem (außer diese Woche endlich mal wieder Sport). Die Zeit zum Kochen nehm ich mir aber trozden! Meinen Vegan Wednesday kann ich heute schon posten, da er wie der Dienstag ist. Ich koche oft die doppelte Menge und ess dann am nächsten oder übernächsten Tag die zweite Portion. Ist für's Einkaufen günstiger und spart Zeit. Gesammelt wird diese Woche bei Regina!  

Zunächst mal meine Neuentdeckung: Kokosnussmilch von Alpro. Basiert auf Reismilch und hat einen Kokosgeschmack, also keineswegs so fett wie die Milch, die man zum Kochen nimmt. Ein Traum sag ich euch! Schmeckt karibisch, sommerlich, frisch. Ich bin absolut verliebt :-)
 
 
Daraus lässt sich nämlich auch ein fantastischer Smoothie machen: Ananas, Banane, Erdbeeren, Leinsamen, Kokosmilch! Super lecker.

Zu Mittag habe ich dann was Feines aus meinem absoluten Lieblingskochbuch (Das Goldene Kochbuch, Vegetarisch)gekocht, welches ich ja wirlich gerne mal vorstellen würde, aber leider nicht dazu komme. Es gab jedenfalls China-Nudeln mit Gemüse süß-sauer. Hab nach Rezept gekocht, außer dass ich frische Ananas genommen hab. Ohne zu lesen, dass man den Fruchtsaft aus der Dose hätte verwenden sollen...hehe. Naja, war trotzdem super.

Aus dem Mittagsloch nach ganztägigem vorm PC-Sitzen (sowohl auf Arbeit als auch zu Hause)hat mich dann ein Kaffee mit der schon gelobten Kokosmilch gerettet.

So und zum Abendessen direkt nochmal ein Gericht aus besagtem Kochbuch: Linsen-Radiesschen-Salat. Und eine bequeme Hose.


Mal schauen, was ihr Leckeres gegessen habt!

Mittwoch, 14. Mai 2014

Vegan Wednesday #90

Ein Vegan Wednesday im Mai. Da rechnet man mit Spargel, Erdbeeren, Gegrilltem! Aber nein, die Zeit von frühlingshaften Leckereien (wie dem guten Rabarber-Erdbeer-Kuchen) macht gerade Pause. Dafür regnet es jeden Tag spätestens ab Nachmittag und kühl ist es noch dazu.

Daher gab es bei mir etwas lecker Wärmendes aus meinem neuen absoluten Lieblingskochuch: VEGETARISCH! Das goldene von GU.
Eine Lobeshymne auf das Buch und einige nachgekochte Beispiele gibt's dann aber mal in einem gesonderten Post.
Nun erstmal zum Mittwoch.

Frühstück ist erstaunlicher weise ausgefallen. Außer einem Glas Rotbäckchensaft hatte ich irgendwie keine Lust auf Essen. 
Dafür gab's am Mittag eine seeehr leckere und super sättigende Reissuppe mit Zucchini und Feta. Ich liebe Suppen, an denen auch "was dran ist". Hier wird das Gemüse nicht pürriert und durch den Reis hält die Suppe auch bis Abends gut vor. 
Abends gab's dann einen Salat, den ich leider nicht fotografiert habe. Die Kreation ist allerdings die "Spezialität" von meinem Freund, bei ihm auch gerne mal mit einem Stück Ziegenkäse drauf, und daher habe ich wenigstens ein älteres Bild für euch.
Feldsalat mit karamellisierten Nüssen, Tomaten und Balsamico-Dressing.

Zu guter letzt habe ich mir noch ein Bier gegönnt. Ich weiß ich bin ein kleines Marketing-Opfer, aber ich fand die Dosen von Gaffel so cool und ein bisschen muss man sich mit seiner Wahlheimat auch über den Aufstieg des "Effzeh" freuen :-)
So, das war's von mir. Nun bin ich gespannt, was es bei euch gab.
 

Dienstag, 13. Mai 2014

Rhabarberkuchen mit Erdbeeren

Letzens, als es noch Frühling war und bevor das hässliche Herbstwetter kam, habe ich einen fruchtig-frischen Kuchen gebacken. In meinem Fundus an irgendwo mal rausgeschriebenen Rezepten, ist mir dieser Rhabarberkuchen mit Erdbeeren wieder aufgefallen und ich hab mich endlich mal dran gemacht.
 
Der Kuchen ist echt super einfach und schnell, aber ich finde er macht trotzdem etwas her und sieht nicht nur nach Rührkuchen aus.
Hier folgt also das Rezept, was ich irgendwo mal gemopst habe.

Zutaten  
  • 2 dünne Standen Rhabarber
  • 300 g Erdbeeren
  • 175 g Margarine
  • 1 Päckchen Vanillezucker 
  • 130 g Zucker
  • 3 Eier
  • 175 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver (entspricht 2 TL)
  • 125 g Joghurt
Den Rhabarber und die Erdbeeren waschen, beides in Stücke schneiden. Das Obst in eine Schüssel geben und mit etwas Zucker vermengen. Die Schüssel beiseite stellen.
Nun werden Margarine, Zucker und Vanillezucker cremig gerührt und die Eier anschließend einzeln untergerührt. Das Mehl in einer anderen Schüssel mit dem Backpulver mischen und dann abwechselnd mit dem Joghurt unter die Zucker-Eier-Masse rühren.
Ca. die Hälfte des Teiges in eine gefettete Springform geben, die Hälfte der Früchte darauf verteilen. Dann den Vorgang wiederholen. Der Teig sieht in der Form nicht so viel aus, geht aber schön auf.

Den Kuchen bei 175 Grad für 50-55 Minuten in den Ofen geben. Vor dem Servieren kann man ihn noch mit Puderzucker bestreuen. Außerdem passt Sahne gut dazu!
 

Dienstag, 6. Mai 2014

Wochenendtrip Vorarlberg

Im Mai und Juni gibt's immer einige lange Wochenenden und wofür würden die sich besser eignen als für einen Kurztrip? Zuerst wollten wir nach Holland fahren, weil's nah ist. Allerdings 70 Euro pro Person für eine mittelmäßige Unterkunft bezahlen, wollten wir nicht. Daher haben wir spontan entschieden - auch wenn es noch nicht ganz Saison ist - wandern zu gehen. So ging es dann also kurzerhand schon mittwochs nach Bartholomäberg (Vorarlberg).

Nunja, die Wetterbedingungen hätten zwar insgesamt besser sein können,aber wir hatten auch einen Tag Glück. Am Donnerstag lagen zwar am Morgen noch Wolken und Nebel über uns, aber das Wetter war optimal für eine Wanderung.
In der Annahme, dass das der schönste Tag unseres Ausfluges werden würde, haben wir dann auch gleich unseren "Gipfelsturm" auf den Itonskopf in Angriff genommen. 
Da wie gesagt noch keine Sommersaison ist, sondern die Wintersaison eher noch am Abklingen ist, waren wir so ziemlich die einzigen, die den Weg gelaufen sind. 
Je weiter wir hoch kamen, desto mehr Schnee lag noch. Allerdings kein Vergleich zu den Wegen auf der Nordseite, wie wir die anderen Tage leider herausfinden mussten. Auf Schnee in der Menge (und Tiefe) war ich gar nicht vorbereitet, aber es hat auch Spaß gemacht durchzustapfen.
Die Sonne hat im Schnee so reflektiert, dass ich innerhalb einer halben Stunde einen mega Sonnenbrand hatte. An Sonnencreme hatte ich bei den Wettervorhersagen wirklich nicht gedacht...
Als wir oben auf dem Gipfel waren, war die Sicht herrlich und wolkenlos! 
Die übrigen Tage waren dann leider nicht mehr so schön. Hauptsächlich verregnet und neblig. Wir waren dann eher spazieren, haben dabei aber auch Witziges erlebt, zum Beispiel Lamas "gefunden" :-) Sonntag ging's dann wieder zurück nach Hause.
Ich finde solche Wochenendtrips sind Balsam für die Seele. Man kann schön entspannen und startet wieder motivierter in anstehende Aufgaben und die Arbeit.