Donnerstag, 23. Januar 2014

Vegan Wednesday 2-2014

Die Fotos von diesem Vegan Wedneyday sammelt Frau Schulz hier.
Mein Mittwoch ist etwas mager ausgefallen, weil ich meinem Bäuchlein tags vorher sehr viel zugemutet habe. Zum Geburtstag meines Lieben(zum Kuchen geht's hier) habe ich ihm nämlich ein Essen im "La Cena" in Köln geschenkt. Dort gibt es keine Speisekarte, sondern ein Menü, das nach Saison variiert. 7 Gänge, 6 Weine, so lässt es sich leben :-) Ich habe beim Reservieren gesagt, dass wir Vegetarier sind und auch wenn der Kellner ein bisschen traurig war, dass wir "auch keinen Fisch?!" essen, war es trotzdem kein Problem und wir haben ein super leckeres Menü bekommen. 

Wenn jemand aus der Kölner Umgebung ein ganz besonderes Geschenk braucht und ein paar Groschen dafür ausgeben möchte, dem kann ich das "La Cena" wärmstens empfehlen!












So, genug geworben, geht ja um den Mitttwoch! Wir haben also Dienstag ordentlich geschlemmt und auch einige Weine probiert. Dementsprechend war mein Bedarf an Frühstück nicht so groß und ich habe mich mit Kaffee und Wasser über der Vormittag gerettet.
Mittags kam der Hunger dann doch noch und ich hatte so wahnsinnig Lust auf Brokkoli. Es gab Ebly mit Brokkoli, ein bisschen dunklem Mandelmus und als die Schüssel vor mir stand, musste ich irgendwie noch kleine Tomaten reinwerfen :-) Hat lecker geschmeckt, auch heute nochmal aufgewärmt!


Für das Abendessen hatte ich eigentlich Salat geplant, aber wenn es so kalt und ungemütlich draußen ist, hab ich einfach nie Lust auf Salat. Deshalb und weil ich ausnahmensweise mal Brot im Haus hatte, gab es ein schön belegtes Brot. Darauf seht ihr: Senf, Feldsalat, Räuchertofu und dazu noch Tomaten und Möhre.


Das war's von mir. Jetzt verkrümel ich mich mit dem zweiten Adler-Olsen Band im Bettchen (clever zwei Wochen für der Prüfung ein neues Buch herunterzuladen...).

Montag, 20. Januar 2014

Experiment Motivkuchen

Wer kennt sie nicht, die Bilder von süßen Motivkuchen? Man schneidet einen Kastenkuchen an und hübsche Muster lachen einem entgegen. Da der Mann, dessen Schnarchen ich nachts liebend gerne akzeptiere, gestern Geburtstag hatte, wollte ich einen schönen Kuchen backen. Das Problem: Ich "konkurriere" mit zwei talentierten, tortenbackenden Schwestern. Selbst eine Torte backen kam da nicht in Frage, weil die sicher nicht so gut geworden wäre. Mit einem langweiligen Apfelkuchen wollte ich aber auch nicht kommen, also warum nicht mal den Motivkuchen ausprobieren?
Das Prinzip ist im Grunde sehr einfach. Man backt einen hellen und einen dunklen Kuchen, bei mir einmal Sandkuchen und einmal Schokolade. Aaaber ganz so einfach ist die Sache dann eben doch nicht :-)
Zuerst habe ich also besagten Sandkuchen gebacken und danach eine Zeit lang auskühlen lassen. Wenn der Kuchen kühl ist, kann man ihn in (möglichst gleichmäßige) Stücke schneiden und mit einer Plätzchenform ausstechen. Mein Kuchen stand ganz unter dem Motto Herzig.
Bis der Kuchen so weit ist in seine herzigen Einzelteile gestochen zu werden, kann man schon mal den dunklen Teig vorbereiten. Ich habe mich für einen sehr schokoladiges Exemplar Schokokuchen entschieden, indem ich das doppelte der angegebenen Schokoladenmenge geschmolzen und untergerührt habe (ein Rührkuchen kann einfach nicht schokoladig genug sein). 

In meine Kastenform habe ich dann erst etwas Teig gefüllt und dann die Herzchen reingesetzt. Mit dem restlichen Teig füllt man die Form dann auf (es bleibt genau Teig für 3 kleine Muffins übrig).

Also hieß es dann noch mal backen und noch mal auskühlen lassen. Verziert hab ich das gute Stück mit weißer Schokolade und - Überraschung - Schokoherzen. Die Glasur muss auch wieder eine gefühlte Ewigkeit trocknen, sodass ich langsam schon etwas spät dran war. 
Also der Grundgedanke, der hinter dem Kuchen steckt, ist simpel und erfordert nicht besonders viel Talent. Dafür umso mehr Geduld! In der Zeit des Wartens auf den Kuchen im Ofen, auf das Abkühlen, wieder Ofen, wieder Kühlen kann man eine komplette Doktorarbeit schreiben (oder zumindest seine Hausarbeit zu Ende schreiben)!

Das Ergebnis konnte ich dann natürlich nur mit dem Handy fotografieren. Ich sag mal so: Man sieht, dass es ein Herz ist, wenn man es weiß. Trotzdem bin ich ein klein wenig enttäsucht vom Ergebnis. Keine Ahnung was ich erwartet habe, aber geschmeckt hat der Kuchen und der Beschenkte hat sich auch gefreut.




Das nächste Mal gibt's glaube ich trotzdem wieder versunkenen Apfelkuchen :-)
 










Achja: Ich wollte eigentlich noch fragen, was man mit den Resten des hellen Kuchens macht, denn davon hat man ja eine ganze Schüssel übrig. Als ich eben in die Küche kam, waren aber nur noch zwei Krümel drin. Das WG-Leben ist eben nicht nur schlecht :-)

Mittwoch, 15. Januar 2014

Vegan Wednesday und was es sonst Neues gibt

Es ist wieder Mittwoch und diese Woche werden die Beiträge von Regina! Statt dem Mittwoch gibt es hier meinen Dienstag zu sehen.

Zum Frühstück gab's wieder was stabgemixtes :) Banane, Haferflocken, Leinsamen, Sojamilch, etwas Kakao und ein Schuss Agavendicksaft.  Schmeckt gut und hält eewig satt.


Nicht fotografiert, aber dennoch gegessen: Ein Apfel und zwei getrocknete Aprikosen auf der Arbeit.

Mittags nach der Uni hab ich mir dann meinen Lieblingssalat gemacht: Feldsalat. Dazu ein Senf-Dressing, Möhren, Paprika und Tomaten, getoppt mit Sonnenblumenkernen. 


Abends bin ich dann ins Pilates und es hat mal wieder sooo gut getan. Ich glaube Pilates ist wirklich mein Lieblingssport. Danach hat mich zu Hause eine schöne Überraschung erwartet. Mein Freund kam nach seiner 12-Stunden-Schicht zu mir und hat eine leckere Gemüsepfanne mit Kokosmilch und Vollkornreis gekocht.






Dazu gab's ein Glässchen Wein :)


Gestern habe ich zum letzten Mal die Veganbox bekommen. Ich finde die Idee schön und ich habe mich jeden Monat darauf gefreut, aber ich habe mich trotzdem entschieden sie jetzt abzubestellen. Erstens wohne ich in einer 4er-WG und habe einfach wenig Platz, um großartig Vorräte zu horten. Es waren ganz oft tolle Sachen dabei, auch solche, die ich normal nicht probiert hätte. Dafür waren aber auch echt oft Dinge dabei, die ich einfach nicht haben möchte und ganz bewusst nicht kaufe. So liegen jetzt zum Beispiel eine "Picknicker Wurst", eine Packung Spritzgebäck, Fenchelkekse oder widerlich nach Lemongras stinkende Seife bei mir rum. 
Meine Highlights waren übrigens das Erdnussöl, immer wieder der Tee, die Schokocreme und die Gemüsechips. 

Diese Woche ist auch endlich mal mein Schmuck von der Villa Sorgenfrei angekommen. Die Lieferung hat etwas gedauert und die Kommunikation ein bisschen gehakt, aber ich bin dennoch zufrieden mit dem Kauf. Ich habe mich für Kette, Armband und Ohrringe mit echten Pusteblumen entschieden und habe mich bereits verliebt!


Mittwoch, 8. Januar 2014

Vegan Wednesday im neuen Jahr


Der erste Vegan Wednesday im neuen Jahr. Ich hoffe ihr seid alle gut in das Jahr gestartet. Vorsätze habe ich mir nicht so wirklich genommen. Ich möchte für "Körper und Geist" einfach am Ball bleiben, regelmäßig Pilates machen, eventuell mal Yoga probieren. Außerdem kommt Ende des Monats die neue DVD von Jilian Michaels "six pack in six weeks", die möchte ich gerne durchziehen :-)
Zurück zum Thema: Essen! 
Zu Weihnachten habe ich einen super guten Stabmixer bekommen- Smoothies ich komme!


Mein flüssiges Frühstück bestand aus Orangensaft, einer halben Banane, gefrorenen Himbeeren und einer Portion Leinsamen.



Zwischendrin gab's eine Tasse Anrührcappuccino. So was würde ich mir nie kaufen, war aber mal in der Veganbox und ich muss sagen, eine schöne Abwechslung zu Tee und Filterkaffee.


Vegetarische Gummibärchen finde ich in der Regel eklig. Von Katjes habe ich zum Beispiel mal so Schweinchen und Grün-Ohr-Hasen probiert und fand die im Geschmack so süß und künstlich, dass ich darauf verzichten kann. Für den Adventskalender, den ich für meinen Freund gebastelt habe, habe ich aber diese Pandabären gefunden. Er vermisst Gummibärchen ziemlich und diese hier sind wirklich eine Alternative, vorallem wenn man Lakritze liebt. Einziges Problem: Die Packung ist immer viel zu schnell leer.

Die Hauptmahlzeit bestand aus einer Portion Reis-Gemüse-Pfanne.


Einziges Trauerspiel des Tages: Ich wollte zu Pilates und hab erst an der Tür gelesen, dass die Stunde ausfällt. Natürlich nachdem ich hingeradelt bin und den einzigen Regenschauer des Tages mitgenommen habe...

Freitag, 27. Dezember 2013

Post-Weihnachts-Post

Um Frohe Weihnachten zu wünschen bin ich leider zu spät. Zahlreiche Weihnachtsessen und die Vorbereitungen für das schöne Fest haben keine Zeit gelassen, ausgiebig am Laptop zu fletzen. Deswegen kommt mein Post-Weihnachts-Post heute erst.

Wir hatten in diesem Jahr unser erster vegetarisches Weihnachtsfest. Meine Mama isst seit längerem auch schon weitgehend vegetarisch, allerdings isst sie ab und an Fisch. Mein Papa hat uns vor drei Monaten überrascht, als er verkündet hat, wegen seinem Rheuma mal eine Zeit lang auf Fleisch verzichten zu wollen. Mussten also eine gute vegetarische Alternative finden, ohne unsere fleischessende Familie zu vernachlässigen. Heiligabend ist bei uns ruhig und in kleiner Runde, aber am ersten Weihnachtsfeiertag trifft sich die ganze Familie bei uns.
Nach etwas Hin- und Herüberlegen haben wir uns für Griechisch entschieden. Es gab Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen, selbstgemachtes Tzatziki, gaanz viel Ofengemüse mit Schafskäse und für die Fleischfreunde Souflaki-Spieße. Hinterher dann natürlich einen Ouzo für alle :-) 

Zum Nachtisch wollte ich unbedingt mal Bratäpfel machen. Sie waren so lecker, dass ich euch das Rezept für meine "Bratappeladies" nicht vorenthalten möchte:


 Für 8 Stück braucht ihr:
  • 8 ungefähr gleich große Äpfel
  • 4 EL Aprikosenkonfitüre
  • 100 g Marzipanrohmasse
  • 2 Packungen Studentenfutter
Als erstes müssen die Äpfel ausgehöhlt werden. Dazu mit einem Kerngehäuseentferner ein Loch in die Mitte drücken und von diesem Loch aus mit kleinem Messer und Löffel den Apfel aushöhlen. Das ist im Grunde an dem ganzen Rezept schon das anstrengenste. Achtet darauf, dass die Wände nicht zu dünn werden, sonst fallen sie im Ofen so ein. Die Äpfel sollten ca. gleich dick ausgehöhlt sein, damit sie im Ofen gleich lang brauchen. Die Löcher unten an den Äpfel habe ich mit etwas Marzipan gestopft.
Das Innere der Äpfel klein schneiden und zusammen mit der Konfitüre, dem grob gehackten Studentenfutter und dem gewürfelten Marzipan mischen. Wenn keine Kinder mitessen, beträufelt die Masse mit etwas Rum und lasst es gut durchziehen. Auf den Rum mussten wir verzichten, war aber trotzdem lecker!
Als nächstes füllt ihr die Masse in die Äpfel und setzt sie in eine ofenfeste Form.

Nach 20-25 Minuten bei 180 Grad sind die Appeladies fertig zum Verzehr. Besonders lecker schmecken die Bratäfpel mit Vanillesoße. Vor dem Servierzen schön auf der Soße anrichten und mit Zimt bestäuben. 

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Vegan Wednesday (Tuesday)

Mein Vegan Wednesday ist heute ein vegan Tuesday. Da ich heute Abend mit meiner Abteilung essen gehe (Weihnachtsfeier), ist mein Mittagessen etwas knapper ausgefallen und dass meine Wahl beim Italiener vegan wird, kann ich auch nicht versprechen. Daher also mein Vegan Tuesday :-)
Achja zum ersten Mal sammelt die Pins zum Vegan Wednesday Frau Schulz! 

Wie immer kurz vor den Feren steht bei mir ein großes Kühlschrankreste-Leer-Futtern an.Ab Freitag bin ich über Weihnachten bei meinen Eltern in der Heimat und ich hab wenig Lust Lebensmittel 300 km rumzugurken, also lieber vorher alles essen :-)
 
Zum Frühstück gab es Dinkelcornflakes mit Leinsamen und einer Birne, die ich letztens (evtl. vor zwei Wochen schon) in der Mensa mal als Nachtisch mitgenommen habe.




Nachdem die Sicherung im Computerlabor rausgeflogen war und die IT-Menschen länger gebraucht haben das wieder hinzukriegen, habe ich mich aus meinem Seminar früher verkrümelt und mir was Leckeres
gekocht. Es gab eine Nudelpfanne mit allerlei Gemüsereste, darunter Möhren, Pilze, Tomaten und eine kleine Zucchini.

Nach dem Essen war ich Laufen, was in letzter Zeit immer dazu führt, dass danach mein Magen grummelt und ich nichts mehr essen kann. Dubios. Ich war in letzter Zeit ein sehr fleißiger Läufer und habe es geschafft mindestens jeden zweiten Tag eine kleine Runde zu rennen. Besser kurze Strecken als gar nicht gelaufen, ne?


Deswegen am Abend: Eine neue Teesorte Meßmer-Entspannung. Schmeckt Kräuterig lecker, ein Apfel und eine Mandarine.


Mittwoch, 11. Dezember 2013

Vegan Wednesday am Rande des Wahnsinns

Eigentlich bin ich was die Uni angeht ja meistens ganz entspannt. Bin nicht der Super-Früh-Anfänger, aber ich sitze auch nicht in der Nacht vor der Abgabe am Schreibtisch. Im Moment allerdings treibt mich ein Statistik-Assignment in den Wahnsinn. Ständig tauchen neue Fehler auf und es nimmt kein Ende!! Deshalb ist mein veganes Essen diese Woche auch etwas knapp gekommen, aber ein paar Leckerbissen waren dennoch dabei.

Gesammelt wird erstmals bei Petzi auf ihrem Blog.



Wer viel denkt, braucht viel Energie. 




Bestes Frühstück zur Zeit: Hirsebrei mit Apfel, Rosinen und Zimt. 
Die Sojamilch von Netto gehört übrigens nicht gerade zu meinen Favoriten...













Wenn's schnell gehen muss: Couscous-Salat mit Tomaten, Gurken und Paprika.

Das "Downlight" der Woche. Geschnetzeltes Von Quron. Ich habe noch nie so etwas schlechtes gegessen. Schade um die Paprika. Damit verabschiede ich mich für die nächsten Monate von Fleischersatzprodukten.


Es gab aber auch Dinge, die echt lecker geschmeckt haben. Bestes Beispiel: Walnuss-Brownies. Das Rezept dazu findet ihr bei Frau von Blaubeer, bei der ich einen Gastbeitrag schreiben durfte.
Danke nochmal für die schönen Winterrezepte :-)


Uuuund...Geschenke! Ich war schon nah an der Versuchung alles über Internet zu bestellen, aber nein! Die Ehrenstraße in Köln bietet so viele tolle Geschäftchen, das gehört zu Weihnachten einfach dazu. An der Verpackung hab ich ein wenig gespart. Ist ja auch viiel nachhaltiger mit Zeitungspapier :-)
Nun bin ich gespannt. Was gab's bei euch?